Pläne für Gladbacher Stadthaus in RheinBerg Passage werden konkreter

In Bergisch Gladbach wird es konkret: Nach dem Aus für die Pläne für ein komplett neues Stadthaus kommt jetzt Bewegung in die Idee, stattdessen die RheinBerg Passage aufzustocken. Dort sollen dann Verwaltung und Stadtbücherei einziehen.

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Die Verwaltung und Stadtbücherei würden damit in der City bleiben und die Stadt könnte mieten statt selber zu bauen. Die Politik scheint weiterhin angetan von dem Projekt, denn im zuständigen Ausschuss am Donnerstag hat es jetzt grünes Licht für erste Verhandlungen mit den Eigentümern der RheinBerg Passage gegeben. Da sich die jährliche Miete im Millionenbereich bewegen wird, muss genau geschaut werden, ob das Projekt wirklich Sinn macht oder ein eigener Neubau nicht doch auf Dauer preiswerter ist.

Durch Corona sei aber klar geworden: So groß wie das neue Stadthaus, das ursprünglich gebaut werden sollte, muss die neue Verwaltung nicht werden. Durch Homeoffice und Digitalisierung habe sich gezeigt, dass die Stadt grundsätzlich weniger Büros braucht.