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Polizei im Bergischen warnt nochmals vor Love-Scamming
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Polizei im Bergischen warnt nochmals vor Love-Scamming

Es sollte die große Liebe sein – am Ende war der 66-jährige Mann aus Wermelskirchen um 30.000 Euro ärmer. Die Polizei im Bergischen warnt aus aktuellem Anlass nochmals vor Betrugsmaschen im Internet - vor allem rund um das sogenannte Love/Romance-Scamming.


Veröffentlicht: Mittwoch, 09.02.2022 09:07

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Der 66-Jährige hatte über eine beliebte Dating-App eine Frau kennengelernt, die ihm über Wochen Sympathie vorgaukelte, so die Polizei. Die Frau stellte dem Wermelskirchener dann ihren vermeintlichen Vorgesetzten vor – dieser erschlich sich ebenfalls das Vertrauen des Mannes und erbeutet so die 30.000 Euro. Der 66-Jährige hat Anzeige erstattet. Die Ermittlungen laufen.

Es gibt einige typische Hinweise auf Liebesbetrug, sagt die Polizei.

So erkennen Sie einen Liebesbetrug:

- Bilder äußerst attraktiver Personen, Soldaten und anderen Uniformierten

- Die (meist) englischsprechende Internetbekanntschaft spricht nach kürzester Zeit von der "großen Liebe" und einer gemeinsamen Zukunft

- Verbindungen nach Westafrika/Russland/Südostasien

- Bitten um Geld, Abholung oder Versand von Waren, gemeinsames Konto oder um Kopien von Ausweisen

 

Handlungsempfehlungen der Polizei:

- Erhöhte Vorsicht bei virtuellen Bekanntschaften

-Lösen Sie niemals Schecks ein, nehmen Sie keine Waren an und leiten Sie keine weiter

-Widerrufen Sie geleistete Zahlungen

-Sichern Sie die Beweise

-Blockieren und ignorieren Sie den Scammer

- Organisieren Sie sich gegebenenfalls eine neue Mailadresse und Telefonnummer

- Kontaktieren Sie die Polizei

 

Sie möchten mehr Informationen zum so genannten Love/ Romance-Scamming?

Kontaktieren Sie unser Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz unter der Rufnummer 02202 205-430 bis -433

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