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Probealarm im Bergischen
© Feuerwehr Bergisch Gladbach
Neue Sirene in Bergisch Gladbach
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Probealarm im Bergischen

Am Donnerstag haben um 10 Uhr auch im Bergischen die Sirenen geheult. Beide Kreise haben sich am landesweiten Warntag beteiligt. Auch durch Lautsprecherdurchsagen und die Warnapp-Nina wurde die Bevölkerung alarmiert. 

Auch die Stadt Bergisch Gladbach möchte sich auf einen Notfall bestmöglich vorbereiten. Die Feuerwehr nutzt deshalb verschiedene Wege der Kommunikation. Im vergangenen Jahr hatte der Warntag teilweise im Bergischen für Irritationen gesorgt, weil nicht jeder die Sirenen hören konnte - genau deshalb sei es so wichtig, dass die Warnungen nicht nur über Sirenen sondern auch über Apps und andere Medien läuft, sagte uns ein Feuerwehrsprecher. Das neue Sirenenwarnnetz in Bergisch Gladbach wurde in diesem Jahr noch nicht bei dem Warntag getestet - es soll erst nach Fertigstellung bei einem stadtweiten Probealarm Mitte Oktober eingesetzt werden.  

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.09.2019 04:38

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Der Oberbergische Kreis ist zufrieden mit dem Warntag. Der Kreis hat jetzt Bilanz gezogen: Bereits um 9 Uhr 30 hatte der Kreis alle Bürger über die Warnapp Nina informiert. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben auch die Server der Warnapp stabil funktioniert, so dass es hier keine Probleme gab. Um 10 Uhr haben dann die Sirenen geheult, auch hier sah es besser aus als im letzten Jahr: es waren mehr Sirenen im Einsatz und haben funktioniert. Trotzdem besteht in einigen Orten noch Nachbesserungsbedarf, so ein Sprecher. Auf die Kritik, dass in einigen Orten im Oberbergischen nichts zu hören war, erklärte der Sprecher weiter, dies liege an der hügeligen Landschaft im Bergischen. Hier ein komplett flächendeckendes Sirennetz zu haben, das überall zu hören ist, sei illusorisch. Wichtig sei, mit den Sirenen in Ballungsgebieten möglichst viele Menschen zu erreichen.

Beispielsweise in Reichshof waren die Sirenen laut Radio Berg-Hörern nicht zu hören. Laut Kreissprecher liege das daran, dass in Reichshof die Ortschaften sehr weit gestreut sind, zudem seien hier noch nicht alle Sirenen installiert. Auch der Kreis hat über die Hotline am Morgen viele Anrufe bekommen, dass Sirenen teilweise nicht zu hören waren. Hier müsse man aber unterscheiden, so der Sprecher. Die Sirenen, die heute getestet wurden sind nicht die gleiche, die Samstags bei Probealarmen zu hören sind. Das sind die Feuerwehrsirenen die in erster Linie dazu dienen, die Feuerwehr zu alarmieren. Die heute getesteten Sirenen sind dagegen speziell dafür da, im Ernstfall Bürger zu informieren.

Der Rheinisch-Bergische Kreis konnte bisher noch keine Bilanz ziehen. 

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