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Amtsgericht Gummersbach
© Dirk Hartmann
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Prozess-Auftakt um Gummersbacher Schießerei

Im November letzten Jahres haben Polizei-Schüsse in der Gummersbacher City bundesweit für Aufsehen gesorgt. Dabei war ein 30-jähriger Mann von Polizisten niedergeschossen worden. Am Freitag startet die juristische Aufarbeitung des Vorfalls.

Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2024 04:37

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Dabei müssen sich nicht die beteiligten Polizisten, sondern der 30-Jährige vor dem Gummersbacher Amtsgericht verantworten.

Die Polizisten haben bei dem Vorfall aus Notwehr gehandelt – zu diesem Ergebnis war die Staatsanwaltschaft schon früh gekommen. Sie müssen sich nicht verantworten.

Anders der 30-Jährige, der durch ihre Schüsse so schwer verletzt wurde, dass er zeitweise in Lebensgefahr schwebte. Ihm werden unter anderem schwerer Raub, und tätlicher Angriff gegen Vollstreckungs-Beamte vorgeworfen. Er soll am Tat-Tag erst Bier gestohlen und danach geflüchtet sein. In der Fußgängerzone soll er dann mit einem Messer in der Hand auf die Polizisten zugegangen sein, und einen im Gesicht verletzt haben.

Insgesamt sind für den Prozess drei Verhandlungs-Tage angesetzt, es werden 30 Zeugen und zwei Sachverständige gehört.

Außerdem wird es um zwei weitere Fälle gehen, in denen der 30-Jährige unter anderem ebenfalls handgreiflich geworden ist.  

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