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Prozess: Geldwäsche in Bergisch Gladbach?

Hat ein 38-Jähriger von Bergisch Gladbach aus Geld gewaschen? Diese Frage will ab Dienstag das Kölner Landgericht klären. Insgesamt soll der Mann Zahlungen im Wert von fast 350 Millionen Euro abgewickelt haben – dabei soll er laut Anklage mindestens 750.000 Euro Provision kassiert haben.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.09.2024 04:39

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Es klingt ein bisschen wie in einer US-Serie: Der Angeklagte soll spätestens im Frühjahr 2019 einer Gruppe beigetreten sein, die in der Türkei ein spezielles Transfersystem betrieben haben soll. Im Rahmen seiner Tätigkeit soll er in Gladbach eine Annahmestelle für Bargeld betrieben haben. Mit diesem Geld soll er vorwiegend Altgold gekauft haben, was dann in der Türkei verkauft worden sein soll.

Die Gruppenmitglieder sollen für die Geschäfte über einen Messenger-Dienst kommuniziert haben. Konkret werden dem Mann unter anderem gewerbsmäßige Geldwäsche und die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. 

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