
Prozessbeginn nach mutmaßlichen Anschlagsplänen auch in Köln
Sieben mutmaßliche Terroristen der Gruppe islamischer Staat müssen sich seit dem Vormittag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht verantworten. Sie sollen neben anderen Zielen in Deutschland und Westeuropa im vergangenen Jahr die Osterkirmes in Köln-Deutz im Visier gehabt haben.
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Die aus Zentralasien stammenden Männer sollen kurz nach Beginn des Krieges aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sein. Die Gruppe habe sich laut Anklage regelmäßig getroffen, um Anschlagsobjekte und Opfer sowie mögliche Tatorte auszukundschaften, darunter eben auch die Osterkirmes in Deutz. Ostermontag wurden sie dort von Sicherheitsbehörden beschattet, wie sie z.B. Fahrgeschäfte ausprobierten. Die Gruppe soll auch regelmäßig mit einem IS-Ableger Kontakt gehabt haben. Diese Gruppe wird auch für mögliche Anschlagspläne auf den Kölner Dom verantwortlich gemacht. Ein Urteil soll es im Februar geben.