
Prozessneustart nach Betonwandunglück auf A 3
Der Prozess um den tödlichen Absturz einer Lärmschutzwand auf der A3 startet an diesem Montagvormittag nochmal neu. Beim ersten Prozessstart vor zwei Wochen hatte es ein Problem mit der Besetzung der Schöffen gegeben. Vor dem Kölner Landgericht sind nach wie vor drei Beschuldigte angeklagt.
Veröffentlicht: Montag, 02.09.2024 09:16
Vor fast vier Jahren war eine Autofahrerin durch eine umgestürzte Betonwand auf der A3 bei Köln-Dellbrück getötet worden. Der Prozess hatte erst vor Kurzem begonnen, musste dann aber pausiert werden. Eine Schöffin war vom Landgericht Köln freigestellt worden, weil sie an mehreren Terminen verhindert war. Das Oberlandesgericht hat gesagt, das ginge so nicht und hat einen Neubeginn angeordnet. In dem Verfahren geht es um den Vorwurf des Totschlags durch Unterlassen.
Laut Anklage soll Pfusch am Bau Grund für das Unglück gewesen sein. Demnach ist die Wand im Jahr 2008 nicht wie vorgeschrieben montiert worden. Bis Ende Dezember sind mehr als 20 Verhandlungstage angesetzt.