
Prozessstart nach versuchtem Totschlag in Bergisch Gladbach
Weil er im Oktober 2025 seinen Vater erstochen haben soll, muss sich ab Donnerstagvormittag ein 44-jähriger Bergisch Gladbacher am Kölner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor. Weil der Gladbacher psychisch krank sein soll, geht es bei der Verhandlung um die Frage, ob er dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht wird.
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Passiert war die Tat am 18. Oktober: An diesem Tag soll der Angeklagte mit seinem 80-jährigen Vater in Streit geraten sein. Dabei soll die verbale Auseinandersetzung so sehr eskaliert sein, dass er seinem Vater mit einem Fleischermesser zahlreiche Verletzungen zugefügt haben soll. Eine davon so schwer, dass der 80-Jährige noch vor Ort verblutet ist. Zum Tatzeitpunkt soll der Angeklagte schuldunfähig gewesen sein.
Der Angeklagte war schwer verletzt in seiner Wohnung in Refrath gefunden worden, genau wie sein toter Vater. Laut Rechtsmedizin sprach viel dafür, dass der Mann sich die Verletzungen selber zugefügt hat.