
Pufferzone für Wolfsgebiet im Oberbergischen
Ab sofort können Landwirte aus Morsbach, Waldbröl und Reichshof Förderungen für Schutzmaßnahmen gegen Wölfe beantragen. Grund dafür ist, dass die Landesregierung Teile des Oberbergischen Kreises jetzt zur Pufferzone eines Wolfsgebietes erklärt hat.
Veröffentlicht: Montag, 08.04.2019 13:24
Zu den Herdenschutzmaßnahmen, die gefördert werden, zählen beispielsweise Elektrozäune. Zwar gebe es keinen hundert prozentigen Schutz gegen Wolfs-Übergriffe, heißt es vom Ministerium - die Maßnahmen senkten das Risiko aber erheblich. Deshalb rät das Umweltministerium Landwirten dringend dazu. Anträge auf Förderung können bei der zuständigen Bezirksregierung beantragt werden.
Morsbach, Waldbröl und Reichshof Jetzt Pufferzone
Auslöser für die Einrichtung dieser dritten NRW-Pufferzone ist eine Wölfin, die auf einem ehemaligen Truppenübungsgelände in Rheinland-Pfalz lebt. Neben den oberbergischen Kommunen Waldbröl, Morsbach und Reichshof gehören auch Teile der Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe und des Rhein-Sieg-Kreises zu der Pufferzone. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Wölfin tatsächlich ins Oberbergische kommt, ist laut Umweltministerium allerdings sehr gering.