
Radevormwald - längere Bauzeit und Umleitungen
Es ist eine Hiobsbotschaft für Anwohnerinnen und Anwohner in Radevormwald-Dahlhausen. Der Neubau der Wupperbrücke dort verzögert sich voraussichtlich bis in den nächsten Spätsommer. Statt wie zuerst gehofft nach einem Jahr wird es, Stand jetzt, wohl auf anderthalb Jahre Bauzeit hinauslaufen. Das haben die Stadt und der Landesbetrieb Straßen jetzt mitgeteilt. Dementsprechend länger müssen die Menschen dort mit der großen Umleitung leben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.12.2024 10:00
Schuld an der Verzögerung sind die technischen Gegebenheiten, sagt Straßen NRW. Dadurch musste die Planung angepasst werden, was Zeit gekostet und zu Lieferverzögerungen geführt hat. Rades Bürgermeister Mans hat sich direkt in einem Schreiben an die betroffenen Anwohner gewandt. Darin zeigt er neben viel Verständnis auch Kampfgeist. Er habe Straßen NRW aufgefordert, alle Maßnahmen, die zu mehr Tempo führen könnten, zu prüfen und eine Bürgerinfo-Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Außerdem hat er erneut prüfen lassen, ob die sogenannte Kinderwagen-Chaussee nicht doch als Umleitung genutzt werden kann. Hier bleibt es aber bei einem Nein von den Verantwortlichen. Die Sicherheitsbedenken seien zu groß.