
Radsport: Arenz im Vierer Vize-Weltmeister
Der 16jährige Leon Arenz vom RSV Staubwolke Refrath hat bei den U19-Bahnrad-Weltmeisterschaften in Tel Aviv die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung gewonnen. Dem Vierer fehlten im Finale auf Favorit Italien im Ziel zwei Sekunden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.08.2022 13:51
Bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften der Junioren in Tel Aviv hat Leon Arenz vom RSV Staubwolke Refrath mit dem Deutschen Bahn-Vierer die Silbermedaille geholt. In der Besetzung Ben Jochum, Jasper Schroeder, Leon Arenz, Tobias Müller und Bruno Kessler sicherte sich das deutsche Team die Vize-Weltmeisterschaft hinter Italien.
Bei Kilometer drei von vier lagen beide Teams noch gleichauf, dann konnten sich die Italiener leicht absetzen. Es war ein Spiegelbild zur EM im Juli in Portugal, wo der erst 16jährige Arenz mit Deutschland ebenfall knapp hinter Italien Vize-Europameister wurde.
Im Vorlauf konnte bereits am Vortag Mitfavorit Kanada ausgeschaltet werden. Auch wenn die Titelverteidigung das erklärte Ziel war, zeigte man sich im Kreise der Nationalmannschaft mit dem Gewinn des Vize-Weltmeistertitels in der 4000 Meter Mannschaftsverfolgung sehr zufrieden. In allen drei Läufen konnten die jungen Fahrer überzeugen.
„Wir sind sehr stolz, dies geschafft zu haben. Dieses Jahr war die Konkurrenz sehr, sehr stark. Die lange intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt und es war ein Erfolg des ganzen Teams, inklusive unserer Betreuer und Trainer“, so Leon Arenz nach dem Rennen.
Italien fuhr ein starkes Finale und fuhr nur knapp am Weltrekord vorbei. „Aber wir kommen nächstes Jahr wieder“, sagt Leon Arenz mit einem Lächeln in den Augen und fügt hinzu: „Es ist bislang trotz meines schweren Sturzes (Schlüsselbeinbruch) im Frühjahr ein grandioses Jahr. Hätte mir Anfang der Saison einer gesagt, dieses Jahr wirst du Deutscher Meister, Vize-Europameister und Vize-Weltmeister, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“
Der junge Fahrer aus den Reihen des RSV Staubwolke Refrath hat Perspektive: Als Fahrer des Jahrgangs 2005 wird Leon auch im nächsten Jahr bei den Junioren starten. Das Ziel steht jetzt schon fest: Weltmeister werden.

