
Raffinesse der Drogen-Schmuggler nimmt zu
Heute hat der Zoll im Kölner Hauptzollamt der Presse die Funde der letzten Monate gezeigt, die als Paketsendungen am Flughafen Köln/Bonn gefunden wurden. Ein paar Verstecke sind dabei auch für Jens Ahland, den Pressesprecher des Hauptzollamts Köln, etwas Besonderes.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.11.2023 15:19
Unter anderem verflüssigen die Schmuggler Kokain und legen darinnen Babykleidung ein, um die Kleidung als Schmuggel-Variante zu nutzen. Darüber hinaus wird Heroin in Handtaschen eingenäht oder als Schuhcreme verpackt. Die Kreativität der Drogen-Schmuggler und die bloße Masse an geschmuggelten Drogen macht es den Beamten schwer die Oberhand zu behalten, sagt Jens Ahland Pressesprecher des Hauptzollamts Köln:
Wenn man mal schaut, wir bekämpfen den Drogen-Schmuggel nicht nur am Flughafen in Paket. Wir haben Leute, die im Auto schmuggeln, die in Reisebussen mitfahren, die im Zug sitzen und vorne einen Kilo Kokain in der Hose versteckt haben. Deshalb gibt es so viele Wege, dass wir immer am Ball bleiben müssen. Und das tun wir auch!
Vieles davon kann nur mit Drogen-Spürhunden, oder mit einem Röntgengerät entdeckt werden. Allein im letzten Jahr konnte der Kölner Zoll so mehr als sechs Tonnen Drogen sicherstellen.