
Ranger für Wälder in Rhein-Berg
Freilaufende Hunde, Lagerfeuer in Naturschutzgebieten oder Mountainbiker, die in Biotopen unterwegs sind. Probleme wie diese sorgen auch bei uns im Bergischen immer wieder für Ärger und teils auch erhebliche Schäden. Mit Rangerinnen und Rangern will der Rheinisch-Bergische Kreis nun gegensteuern – zwei Stellen sind ausgeschrieben.
Veröffentlicht: Montag, 24.04.2023 04:38
Im Dezember hatte der Kreistag das gemeinsame Projekt mit dem Landesbetrieb Wald und Holz beschlossen. An diesem Montag folgt die offizielle Unterschrift unter den Vertrag. Erst einmal soll das Projekt fünf Jahre laufen, danach wird es bewertet.
Vor allem Corona hatte zuletzt viele Menschen in die Natur getrieben – auch bei uns – immer wieder werden dabei die Regeln aber nicht eingehalten.
Die Ranger sollen hier aufklären und dürfen auch ordnungsrechtliche Verfahren einleiten. Wichtig dabei: Sie sind nicht „Beamte“ die Maßregeln – sondern sie sollen auch mit den Menschen ins Gespräch kommen und sie aufklären. Für ein rücksichtsvolles Miteinander in der bergischen Natur.