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RBK: Haushalt verabschiedet
© Rheinisch-Bergischer Kreis
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RBK: Haushalt verabschiedet

Es ist im Vorhinein lange gerechnet worden, verglichen und diskutiert, wo der Rotstift angesetzt wird: Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist gestern im Kreistag der Doppelhaushalt für 2025/2026 verabschiedet worden. Das Minus von knapp 32 Millionen Euro soll aus den Rücklagen entnommen werden.

Veröffentlicht: Freitag, 21.03.2025 12:39

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Die Klage ist bei jeder Haushaltsverabschiedung dieselbe - egal ob kleine Gemeinde oder großer Kreis: Das Land und der Bund lassen die Kommunen mit vielen Aufgaben alleine - und die müssen zahlen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das genauso. Verwaltung und Politik haben sich nun auf den Doppelhaushalt geeinigt.

Die Kreisumlage, also das Geld was Städte und Gemeinden an den Kreis zahlen müssen, bleibt in diesem Jahr noch gleich, im nächsten steigt sie um knapp zwei Prozentpunkte auf 37,4 Prozent.

Ein sehr großer Posten im Kreishaushalt ist das Personal. 86,6 Millionen Euro kosten die Mitarbeiter in diesem Jahr. Das sind drei Millionen mehr als letztes - verursacht alleine durch Tariferhöhungen. 

Der Kreis muss in diesem Jahr auch mehr Geld an den Landschaftsverband zahlen: Die Umlage steigt auf 16,2 Prozent. 


 

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