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Reinigungskräften drohen schlechtere Arbeitsbedingungen
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Reinigungskräften drohen schlechtere Arbeitsbedingungen

Weniger Urlaub, Arbeit auf Abruf und keine Zuschläge für Überstunden. Für die rund 4800 Reinigungskräfte in den beiden Bergischen Kreisen drohen aktuell schlechtere Arbeitsbedingungen.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 11:49

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Hintergrund ist, dass der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks den Rahmentarifvertrag für die Branche Ende Juli gekündigt hat. Erst am 15. August wird neu verhandelt. Laut der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt nutzen viele Chefs in der Branche das, um den Mitarbeitern jetzt neue Arbeitsverträge vorzulegen - mit deutlich schlechteren Konditionen.

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Weniger Urlaub, Arbeit auf Abruf und keine Zuschläge für Überstunden

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Beispielsweise sind darin nur das Minimum von 20 Urlaubstagen angegeben, statt wie bisher 28 oder 30. Zuschläge für Überstunden oder schwierige Arbeiten wie OP-Reinigung sind in den neuen Verträgen deutlich gekürzt oder fallen ganz weg - und die Mitarbeiter müssen auch auf Abruf bereit stehen, statt feste Arbeitszeiten zu haben. Die IG Bau fordert von den Arbeitgebern, sich für die Rückkehr zu tariflichen Standards einzusetzen - auch so müssten Mitarbeiter in der Reinigungsbranche oft jeden Euro zweimal umdrehen. Aber auch Städte und Kommunen seien gefordert, diese können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden.

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