
Remscheid: Erste Urteile im Waffenlager-Prozess erwartet
Im Prozess um das riesige illegale Waffenlager in Remscheid wird das Verfahren aufgetrennt: Gegen zwei der drei Angeklagten soll am 23. September das Urteil am Wuppertaler Landgericht fallen - der Prozess gegen den Hauptangeklagten geht weiter.
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Die beiden Mitangeklagten hatten gestanden, beim Hauptangeklagten Maschinenpistolen und Munition gekauft zu haben. Für ihre Geständnisse war ihnen eine Haftstrafe zwischen zwei und vier Jahren zugesichert worden. Die Staatsanwaltschaft fordert nun konkret vier Jahre für den einen und zwei Jahre und zehn Monate für den anderen - die Verteidiger beantragten in beiden Fällen niedrigere Strafen.
Der Hauptangeklagte – ein 60-jähriger Kfz-Meister aus Remscheid - ließ sich auf das Angebot des Gerichts nicht ein - bei einem Geständnis wären ihm maximal acht Jahre Haft in Aussicht gestellt worden. Sein Verfahren wird deshalb separat fortgesetzt.