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Remscheid - Prozess nach Waffenfund geht weiter
© Polizei Wuppertal
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Remscheid - Prozess nach Waffenfund geht weiter

Einer der größten Kriegswaffenfunde seit 1945 - das sagt die Staatsanwaltschaft über das, was Polizisten im Oktober vergangenen Jahres in einem Gebäude in der Remscheider City entdeckt haben. Rund 300 scharfe Schusswaffen und fast 100.000 Schuss Munition wurden entdeckt. An diesem Mittwoch geht der Prozess am Wuppertaler Landgericht weiter. Zuletzt hat der Kioskbesitzer ausgesagt, über den die Ermittler dem Hauptangeklagten überhaupt erst auf die Schliche gekommen sind.

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Der 50-jährige Kioskbesitzer ist selbst kein Unbekannter vor Gericht. Er ist bereits im November vergangenen Jahres wegen bewaffneten Drogenhandels zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Im Rahmen einer Verständigung hatte er sich damals bereit erklärt, auch über die Waffengeschäfte auszusagen. Und das hat er beim letzten Verhandlungstag getan. Er räumte ein, mit Hilfe von zwei Mitangeklagten Waffen für einen Freund besorgt zu haben. Die beiden Mitangeklagten, 35 und 38 Jahre alt, haben bereits gestanden beim Hauptangeklagten, einem 60jährigen KFZ-Meister Maschinenpistolen und Munition gekauft zu haben. Er soll das riesige Arsenal in seinem Haus in Remscheid gehortet haben, teils in kuriosen Verstecken.

Das Urteil soll am 23. September fallen.

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