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Remscheid: Teilgeständnis im Prozess um Waffenarsenal
© Radio Berg
Symbolbild: KI-generiert
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Remscheid: Teilgeständnis im Prozess um Waffenarsenal

Zur Halbzeit des Prozesses um das riesige Waffen-Arsenal in Remscheid hat sich jetzt auch der Hauptangeklagte in weiten Teilen geständig gezeigt. Der 60-jährige Kfz-Meister ließ über seine Verteidigerin am Landgericht Wuppertal erklären, dass sich die in der Anklage aufgelisteten Waffenkäufe so zugetragen haben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.07.2026 13:13

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Der Angeklagte nennt sich selbst einen „fanatischen Sammler": Im Laufe der Jahre habe er sich einen „Lebenstraum" erfüllt und ein privates Waffenmuseum aufgebaut. Im Laufe der Zeit hätten immer mehr Waffen-Fans gefragt, ob sie ihre scharfen Schusswaffen bei ihm zwischenlagern könnten. Daraus sei dann „ein Dauerzustand" geworden. Vernichten wollte der Angeklagte die Waffen nicht - dafür seien sie ihm „zu schade" gewesen.

Im Oktober 2025 hatten Ermittler in dem Gebäude in der Remscheider City rund 300 scharfe Schusswaffen und fast 100.000 Schuss Munition gefunden, in teils kuriosen Verstecken. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen der größten Kriegswaffenfunde seit 1945.

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