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Remscheid: Urteil im Waffenlager-Prozess gefallen
© Polizei Wuppertal
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Remscheid: Urteil im Waffenlager-Prozess gefallen

Unter einer Autowerkstatt in Remscheid schlummerte eines der größten illegalen Waffenarsenale, die Deutschland je gesehen hat. Am Freitag ist am Landgericht Wuppertal das Urteil gefallen: Der Hauptangeklagte aus Remscheid ist wegen Waffenhandels zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht ordnete außerdem die Einziehung von 74.000 Euro an.

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Vor einem Jahr hatten Ermittler unter der Autowerkstatt des Mannes vier Waffenkammern entdeckt und wochenlang geräumt: Rund 300 scharfe Schusswaffen - darunter 125 Maschinengewehre, 13 Panzerabwehrwaffen, 38 Handgranaten und fast 100.000 Schuss Munition - und Uniformen aus der NS-Zeit.

Der Angeklagte gestand, in Polen 70 Maschinenpistolen des Typs Skorpion gekauft zu haben. Das Sammeln von Kriegswaffen nannte er sein Hobby. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre und zehn Monate Haftgefordert, Die Verteidigung plädierte auf sechs Jahre - den untersten Rahmen einer vorab vereinbarten Absprache.

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