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Rettungsschirm: Freude und Kritik im Bergischen

Das Konjunkturpaket mit sechs Milliarden Euro Hilfe für die Kommunen löst im Bergischen gemischte Gefühle aus. Der Sprecher der rheinisch-bergischen Bürgermeister, Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach, lobt die Lösung: „Endlich mal konkrete materielle Hilfe“, sagte er im Radio Berg-Interview.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.06.2020 08:37

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Vor allem die wichtigen Punkte, der Ausfall der Gewerbesteuern und die Kosten für Unterbringung, sind bei dem Vorschlag bedacht worden, lobt Urbach. Der Sprecher der oberbergischen Bürgermeister, Gero Karthaus aus Engelskirchen, freut sich zwar über das Geld, hätte statt der Finanzspritze für zwei Jahre lieber die langfristige Übernahme der Altschulden gehabt. Oberberg hat viele Automobilzulieferer, die in der Corona-Krise nichts absetzen konnten. Manche Kommunen rechnen hier mit einem Gewerbesteuereinbruch von 20 bis 30 Prozent. 

Auch Städte und Gemeinden, die nicht so sehr von der Automobilbranche abhängig sind, rechnen mit großen Fehlbeträgen. Engelskirchen rechnet zum Beispiel mit einem Loch von bis zu drei Millionen Euro, das die Corona-Krise hinterlässt, Hückeswagen mit bis zu sechs Million.

 

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