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NRW-Innenminister Herbert Reul
© Land NRW
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Reul kritisiert Ausschreitungen beim FC-Derby

Die Ausschreitungen mit mindestens sechs Verletzten beim Fußball-Bundesliga-Derby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach werden den FC noch länger beschäftigen. NRW-Innenminister Herbert Reul aus Leichlingen hat die Täter, aber indirekt auch die Verantwortlichen des FC scharf kritisiert.

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„Wer mit Sturmhaube im Stadion steht, der will keinen Fußball sehen. Der sucht Ärger. Der zerstört nicht nur Tribünen, sondern den Fußball als Familienfest", sagte Reul. Für die Kritik am FC nimmt er einen Umweg. Er fragt wörtlich "Wieso kommt dieses Zeug immer noch ins Stadion?" Gemeint sind damit Böller und Rakten. Es könne nicht im Sinne von Vereinen, Spielern, und Funktionären sein, dass solche Menschen im Namen ihrer Mannschaft zündeln, prügeln, randalieren, so der CDU-Innenminister - ein klarer Seitenhieb in Richtung des FC. Der als Veranstalter ist für die Einlass-Kontrollen verantwortlich, so sieht es die Stadion-Allianz, das Sicherheits-Konzept vor.

Auch die Kölner Polizei hat sich mittlerweile geäußert. Sie betont, man sei sofort eingeschritten. Aber, weil die Polizei eben nicht mehr wie früher im Stadion bereitstand, sondern erst von draußen rein musste, hat es etwas gedauert.

Die Einsatz-Leiterin erklärt, es sei die Aufgabe der Stadion-Allianz, die Ereignisse sachlich einzuordnen. Gemeinsam mit den Kooperations-Partnern soll alles konstruktiv aufgearbeitet werden, und wo erforderlich, soll nachgebessert werden.

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