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Gericht
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Revision im Autoschieber-Prozess

Nach dem Urteil gegen eine Autoschieberbande aus Litauen, die auch im Bergischen großen Schaden angerichtet hat, haben fünf der sechs verurteilten Männer Revision gegen die Urteile eingelegt. Das hat uns eine Sprecherin des Kölner Landgerichts mitgeteilt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2020 12:04

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Die Autoschieberbande hatte vom oberbergischen Reichshof-Eckenhagen aus operiert und in mehreren bergischen Kommunen hochwertige Transporter im Wert von 320.000 Euro gestohlen. Das Landgericht hat die sechs Männer Mitte März zu Strafen zwischen einem Jahr und drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Darunter war lediglich eine Bewährungssstrafe, ansonsten handelte es sich um Gefängnisstrafen. Der Bundesgerichtshof wird nun klären müssen ob es die Revisionen zulässt.

Die Autoschieber hatten sich für ihre Taten in einer Eckenhagener Pension einquartiert. Von dort aus sind die Männer losgezogen, um überwiegend neue und hochwertige Transporter von Mercedes-Benz und Volkswagen zu knacken und anschließend zu stehlen. 16 teure Fahrzeuge zählten insgesamt zu ihrer Beute. Dabei war die Bande nicht nur in Marienheide, Engelskirchen, Lindlar und Bergisch Gladbach unterwegs, sondern unter anderem auch in Köln, Leverkusen und Wuppertal.

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