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Rhein-Berg: Ärger um Corona-Krisenmanagement
© Claudia-GL / Wikipedia
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Rhein-Berg: Ärger um Corona-Krisenmanagement

Mitten in der Hochphase der Coronapandemie steht das Rheinisch-Bergische formal ohne Krisenstab da. Der Leiter des Krisenstabs, Kreisdirektor Werdel, hat um Entbindung seiner Aufgaben gebeten. In einer Mitteilung des Kreises heißt es, dass die Stabs-Leitung bis auf weiteres ruhend gestellt und die Krisenbewältigung künftig in die regulären Verwaltungsstrukturen integriert werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021 12:50

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Es gibt Krach im Kreishaus. Nach Radio Berg-Informationen zufolge gab es zuletzt mehrere grundsätzliche Auseinandersetzungen zwischen Landrat Santelmann und dem Krisenstab. Höhepunkt soll die Entscheidung Santelmanns gewesen sein, die Notbremse im Rheinisch-Bergischen auszuhebeln und Öffnungen von Geschäften und andere Einrichtungen durch Corona Tests zu ermöglichen, obwohl die Inzidenz schon weit über 100 lag. In Zukunft soll der Krisenstab umstrukturiert und die Coronabewältigung in die regulären Verwaltungsaufgaben integriert werden. Wie genau das vonstatten gehen soll, darüber will der Kreis in den nächsten Tage entscheiden. Landrat Santelmann hat bisher auf unsere Interviewanfrage nicht geantwortet.


 


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