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Rhein-Berg: Bürgermeister wehren sich gegen Erhöhung der Kreisumlage

Sowas hat es im Bergischen noch nie gegeben: Die acht Bürgermeister aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis wehren sich gemeinsam gegen eine geplante Kostenerhöhung des Kreises. Um zweieinhalb Prozent will der Rheinisch-Bergische Kreis die so genannte Kreisumlage erhöhen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.01.2021 05:36

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Das ist die Einnahmequelle der Landkreise: Die Städte und Gemeinden müssen das Geld zahlen. Im Schnitt kämen da eine Million Euro im Jahr mehr auf die Kommunen zu. Aber wie wollen sie das Geld aufbringen? Eine Steuererhöhung wollen die Bürgermeister auf keinen Fall, sagt Stefan Caplan, Bürgermeister in Burscheid.

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Erhöhung betrifft Grundsteuer B

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In der aktuellen Lage haben viele Menschen große Sorgen, so Caplan. Denn dabei gehe es auch nicht um eine kleine Steuererhöhung, sondern um 100 Punkte bei der Grundsteuer B. Davon wären alle Einwohner betroffen: Mieter, Eigentümer und Unternehmer. Auch bei den Investitionen kann laut Caplan nicht gespart werden. Stattdessen solle der Kreis seine Rücklage verwenden und coronabedingte Mehrkosten gesondert aufrechnen und abschreiben, fordern die Bürgermeister. Am Donnerstag wird der Haushalt im Kreistag eingebracht, da wollen die Bürgermeister gemeinsam Flagge zeigen.

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