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Rhein-Berg: Erstmals Hasenpest nachgewiesen
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Rhein-Berg: Erstmals Hasenpest nachgewiesen

Im Rheinisch-Bergischen ist erstmals die Hasenpest nachgewiesen worden. Das hat der Kreis am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Demnach ist am Freitag in einem Garten in Overath ein toter Hase gefunden worden, bei dem die Infektions-Krankheit nachgewiesen wurde.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.07.2025 13:43

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Die Krankheit wird durch eine bestimmte Bakterien-Art ausgelöst. In erster Linie sind Hasen, Kaninchen und andere Nagetiere betroffen – aber auch andere Tiere und der Mensch können sich anstecken. Zu einer Übertragung auf den Menschen kommt es über Haut- und Schleimhautkontakt mit einem infizierten Tier oder auch durch das Essen von nicht ausreichend erhitztem Fleisch. Bei einer Ansteckung kommt es beim Menschen nach zwei Tagen bis zu zwei Wochen lang zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber und oft auch Durchfall, Erbrechen und Atemnot.

Infizierte Hasen sind apathisch und haben keinen Fluchtdrang mehr. Um sich selbst und zum Beispiel auch den eigenen Hund zu schützen, sollten tote oder krank wirkende Hasen in keinem Fall angefasst werden. Außerdem sollten aktuell vor allem Jägerinnen und Jäger Vorsicht walten lassen und beim Verarbeiten erlegter Hasen Einmalhandschuhe und Atemmaske tragen. Einfrieren tötet den Erreger der Hasenpest nicht ab. Mehr Infos bekommt ihr beim rheinisch-bergischen Veterinäramt unter 02202/13-2815 oder per E-Mail an veterinaer@rbk-online.de

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