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Rhein-Berg: SPD verlangt Erklärung zum Krisenmanagement
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Rhein-Berg: SPD verlangt Erklärung zum Krisenmanagement

In der Krise in der Krise. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat in den letzten Wochen schweren Schaden genommen, was Ansehen und Glaubwürdigkeit angeht. Das sieht zumindest die SPD-Kreistagsfraktion so und beantragt eine Sondersitzung zum Krisenmanagement im Kreis.

Veröffentlicht: Freitag, 07.05.2021 11:34

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Der Krisenstabsleiter weg, unbeantwortete Presseanfragen, ein an Corona erkrankter Landrat. Das alles trägt nicht gerade dazu bei, dass die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis gerade großes Vertrauen in das Krisenmanagement des Kreises haben. Das Fass zum Überlaufen hat aber offenbar die Diskussion um die Inzidenzzahlen im Kreis gebracht.

Denn die tagesaktuellen Werte lagen häufig stark unter den Korrigierten, die vom Kreis später nachgemeldet wurden. Von daher kommt die Forderung der SPD nach einer Sondersitzung nicht von ungefähr. Sie will zum Beispiel wissen, wie ist das Krisenmanagement aktuell organisiert und wie werden die Inzidenzwerte berechnet und korrigiert. 

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Update: Wir haben mittlerweile eine Antwort vom Kreis

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Wir haben vom Kreis mittlerweile eine Antwort auf unsere Anfrage erhalten. Darin wird die erhöhte Zahl der Nachmeldungen mit einer Umstellung des Meldeverfahrens begründet. Diese sei mittlerweile abgeschlossen und die Zahl der Nachmeldungen damit deutlich gesunken. Vor der Umstellung wurden laut Kreis viele Tests noch am Abend eingereicht, sodass es immer wieder zu nachträglich gemeldeten Fällen kam.

Landrat Santelmann wurde am Donnerstagabend negativ getestet und befindet sich nun nicht mehr in Quarantäne. Trotzdem ist er immer noch einige Tage krank geschrieben. Durch seine Erkrankung sei es bei dem neuen Konzept zum sogenannten "Corona-Stab" als Ersatz für den Krisenstab zu Verzögerungen gekommen. Sobald der Landrat wieder arbeitet soll weiter daran gearbeitet werden.

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