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Rösrath: Messerangreifer muss in die Psychiatrie
© Radio Berg
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Rösrath: Messerangreifer muss in die Psychiatrie

Weil er in Rösrath einen 54-Jährigen heimtückisch mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat, muss ein 33-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie. Das hat das Kölner Landegericht jetzt entschieden. Der Fall vom 17. März 2025 war damals großes Thema: Passiert war die Tat auf einem Restaurant-Parkplatz in Hoffnungsthal. Das spätere Opfer hatte das Restaurant mit seiner Partnerin verlassen, als es auf dem Parkplatz zu dem Messerangriff kam. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt, nur eine Not-OP konnte ihn damals retten. Noch heute leiden er und die Frau an den seelischen und körperlichen Folgen. Für das Gericht steht fest, dass der 33-Jährige zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war. Da er wegen seiner psychischen Erkrankung noch nicht in Behandlung ist, sei er außerdem eine Gefahr für die Allgemeinheit. Der Mann war nach der Tat geflüchtet und ist rund zwei Wochen später in Polen festgenommen worden. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2026 13:30

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