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Sabine Kanitz begrüßt das neue Jahr mit viel Optimismus
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Sabine Kanitz begrüßt das neue Jahr mit viel Optimismus



Glücksschwein, Schornsteinfeger, Glücksklee ... überall wimmelt es in diesen ersten zwei Wochen des Jahres vor Glückssymbolen. Weil das Jahr wetter- und omikrontechnisch nicht ganz so glücklich angefangen hat, sucht Sabine Kanitz sich jeden Tag ihr Glück einfach mal ganz praktisch selber zusammen.



Veröffentlicht: Montag, 10.01.2022 08:46

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Glücksschwein, Schornsteinfeger, Glücksklee ... überall wimmelt es in diesen ersten zwei Wochen des Jahres vor Glückssymbolen. Weil das Jahr wetter- und omikrontechnisch nicht ganz so glücklich angefangen hat, such ich mir jeden Tag mein Glück einfach mal ganz praktisch selber zusammen.

Meine liebe Kollegin Katja Effey hat mir zum Beispiel den ersten Glücksmoment des Jahres bei der Arbeit geschenkt beim Blick in den Redaktions-Kühlschrank morgens um 5 Uhr. Absolut sauber und fast leer blitzt es mir völlig überraschend aus dem Kühlschrank entgegen. Katja hat Neujahrsputz gemacht und auch gleich den Mülleimer daneben gestellt. Käse, Joghurts und Gurken, die bei Antritt des Homeoffice von vielen KollegInnen vergessen wurden ... Mehr muss ich nicht sagen, oder? 

Und auch meine neuen Wanderschuhe haben mir einen Glücksmoment beschert: Als ich nach zwei Stunden mit dem Hund im strömenden Regen meine Schuhe ausgezogen habe und die Füße trocken und warm waren.

Und noch ein Glücksmoment: Der Radweg von der Bever in Hückeswagen bis zur Neye ist schon so weit fertig, dass man darauf radeln und laufen kann.

Aber das größte Glück, das ich mir sogar selber schenke, ist in jedem Januar der Rausschmiss des Weihnachtsbaumes. Sobald das neue Jahr angefangen hat, ist es bei mir sofort vorbei mit Weihnachtsromantik: Der Baum und die Deko müssen weg. Da die Familie protestiert, muss ich mich zuerst noch eine weitere Januarwoche mit aufs Sofa quetschen, da mein Lieblingssessel dem Baum weichen musste. Aber dann kommt endlich der Befreiungsschlag, beziehungsweise der Wurf vom Balkon in den Garten. Ich komme wieder ohne Umwege zu Sofa und Sessel, kein Engelsorchester mehr auf der Vitrine, endlich wieder Platz für Tulpen und Glücksklee. Auf ein glückliches JA!


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