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Sascha freut sich über Einblicke in Videokonferenzen
© Radio Berg
Sascha Wandhöfer
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Sascha freut sich über Einblicke in Videokonferenzen

Zum neuen Normal gehören auch die täglichen Videokonferenzen. Sascha aus dem Morgenteam macht da so seine Beobachtungen...

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2020 22:00

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„Hallo? Hört ihr mich? Hallo?!?“ „Ja, ich hör dich, aber ich seh dich nicht…“ – Videokonferenzen. Wir alle haben sie in den letzten Wochen lieben und schätzen gelernt. Die einen auf der Arbeit, die anderen, um mit Freunden und Verwandten zu quatschen. Bei manchen ist sogar beides der Fall. Bei mir zum Beispiel.

Jeden Morgen um viertel nach 10 klingelt unsere Chefin uns zur Videoschalte zusammen, damit wir darüber quatschen, worüber wir in den nächsten Tagen so berichten. Spoiler: Oft geht es irgendwie um Corona!

Manchmal aber auch um Privates. Wenn auch nur indirekt. Denn bei so einer Videokonferenz können wir ja auch immer einen Blick in die Wohn- und Arbeitszimmer, in manchen Fällen auch Küchen oder Schafzimmer unserer Kollegen werfen. Wir sind live dabei, wenn der Briefträger, Nachbar oder Postbote kommt. Oder wir lernen die Kinder und Haustiere kennen.

Bei unserem FSJler Jonathan zum Beispiel piepst es im Oberstübchen. Er arbeitet nämlich im Dachgeschoss neben seinen Vögeln und die machen ganz schön Rabatz. Manchmal schaut auch die Katze von Kollegin Alex Pesch vorbei. Und fester Bestandteil unserer Konferenz ist ihre Tochter Lana. Die hat dann auch gleich erspäht, dass bei mir auf dem Schrank zwei Stofftiere sitzen (Hase Mucki und Hund Wuffi – Namen sind schwierig…) und mir daraufhin all ihre Stofftiere vorgestellt. Etwas zum Entsetzen von Alex, als plötzlich eine Kiste mit Stofftieren über ihren Laptop ausgekippt wurde, aber was sein muss, das muss sein! Und so wurde mir sogar die Ehre zuteil, dass ein bisher namenloses Stofftier (eine bunte Raupe mit lustigem Gesicht) nun meinen Namen trägt und Sascha heißt! Definitiv der beste Moment aller Videokonferenzen bisher. Bisher! Denn bei einer Alpakafarm in Hessen kann man die Tiere jetzt in seine Videokonferenz buchen. Tut mir leid, Stofftier-Sascha – aber das könnte dann schon eine harte Konkurrenz werden! 

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