
Das Wohnzimmer ist voller Kerzen, auf der Fensterbank ist eine hell erleuchtete Winterlandschaft aufgebaut, überall hängt und steht Weihnachtsschmuck – so sah das in Kindheitstagen ab Ende November aus. Meine Mutter ist einfach ein Weihnachtsfreak.
Ich komme eher nach meinem Vater. Ich bin nicht so der Fan von Weihnachtsdeko – bei mir hängt nicht mal ein Adventskalender. Wobei ich die zumindest eigentlich schon mag. Keinen zu haben ist in diesem Jahr auch keine bewusste Entscheidung, sondern ein Lieferproblem. Freunde haben mir einen Rätsel-Adventskalender geschenkt, den die Post bisher aber einfach nicht geliefert hat. Vielleicht ist das aber auch einfach das erste Rätsel? Wer weiß...
Als Ersatz habe ich vom Hersteller einen Link geschickt bekommen. Zu einer Online-Version des Kalenders. Toll. Das ist selbst mir zu wenig Weihnachtsflair. Und so blicke ich neidisch auf die Fotos eurer Adventskalender, die ihr uns über Facebook geschickt habt! Selbstgebastelte Kalender in Tannenbaum-Form oder als Schneemann, mit oranger Nase. 24 Säckchen, die über ganze Schränke und Zimmerwände gehen. Klassische prall gefüllte Weihnachtssocken. Einen gruseligen Kalender mit Totenköpfen – die aber ganz freundlich gucken. Und auch der Effzeh-Kalender mit Geißbock oder der klassische Schokokalender dürfen nicht fehlen.
Und ich hab einen Link. Seufz.
Gut, dass ich da wenigstens noch unseren Radio Berg Adventskalender als kleinen Trost habe. Da darf ich für euch jeden Tag ein Türchen öffnen und euch mit einem Geschenkgutschein für die Rhein-Berg-Galerie bescheren. Ihr bekommt über den Morgen verteilt Tipps – und könnt dann einen weihnachtlichen Begriff bei uns erraten. Hinweis von mir an der Stelle: „Weihnachtsmann“, und „Rentiere“ haben wir schon gesucht. Und auch der Tannenbaum wurde schon erraten. Den habe ich übrigens auch nie zuhause, ich Grinch.