
Schonzeit für Rehe zum Schutz der Wälder verkürzt
Nach den massiven Schäden durch Dürre, Stürme und den Borkenkäfer sollen auch unsere bergischen Wälder klimastabil wieder aufgeforstet werden. Damit die jungen Bäume eine Chance haben, haben beide bergischen Kreise jetzt die Jagdzeit für Rehe erweitert. So sollen Schäden in den neuen Wäldern gering gehalten werden
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2020 13:33
Die Rechnung ist einfach: Weniger Rehe gleich weniger Wildschäden. Statt bisher erst ab Mai dürfen Jäger ab sofort Rehe schießen, allerdings nur dann, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt werden: Unter anderem gilt die neue Regelung nur für Gebiete, die nach den Schäden der vergangenen Jahre wieder aufgeforstet werden.
Dafür sollen Jägerschaft und Forstwirtschaft an einem Strang ziehen: Die Jäger sollen Rehwild intensiv bejagen und die Forstwirte dafür sorgen, dass die Jäger gute Sicht haben. Laut der entsprechenden Allgemeinverfügung können nur dann klimastabile Wälder entstehen, wenn der Rehwildbestand angepasst wird.