
Schüler äußern sich zu Inklusions-Plänen
Inklusion an Regelschulen ja – aber mit mehr Zeit, Geld und besser durchdacht. So reagiert die Bezirksschülervertretung Rhein-Berg auf einen Vorstoß der Bezirksregierung Köln. Die hat angewiesen, dass sieben Schulen in Bergisch Gladbach zu Schwerpunktschulen für Inklusion werden sollen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.09.2019 09:45
Der Schülervertretung macht das Sorgen: Ihr größter Kritikpunkt ist die räumliche und bauliche Ausstattung der Schulen: Sie sind nicht barrierefrei und die Räume zu klein, sagt die Vertretung. Unterricht auf dem Flur, wie ihn die Bezirksregierung vorschlägt, sei keine Option.
Außerdem würden die Lehrer nicht genügend für die neuen Aufgaben weitergebildet und es fehle an Sonderpädagogen. Die Vertretung ist ausdrücklich für Inklusion – damit die aber auch erfolgreich ist, wünscht sie sich mehr Zeit, Geld und eine durchdachte Pädagogische Durchführung. Nur dann könne die gesamte Schulgemeinschaft davon profitieren.