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Schuldnerberatung hat weiter viel zu tun
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Schuldnerberatung hat weiter viel zu tun

936 Menschen haben sich letztes Jahr Hilfe bei der Schuldnerberatung RheinBerg gesucht. Das sind zwar weniger als im Vorjahr, trotzdem ist der Beratungsbedarf weiter hoch, heißt es im Jahresbericht. Oftmals sind „buy now – pay later“ Angebote in Online-Shops ein Grund für die finanzielle Notlage.

Veröffentlicht: Dienstag, 11.06.2024 04:14

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Aktuell läuft eine bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatungen. Arbeitstitel: „Buy now, Inkasso später.“ Denn genau das trifft es immer öfter: Diese „jetzt kaufen – später zahlen“ Angebote sorgen schnell dafür, dass man den Überblick über seine Einkäufe verliert, sagt die Schuldnerberatung. Das macht sich auch im Bergischen bemerkbar: Bei 21 Prozent der Fälle haben die Betroffenen Schulden bei Online-Shops und Versandhäusern.

Insgesamt hat die Beratung mit Außenstellen in Burscheid, Leichlingen, Overath und Untereschbach letztes Jahr fast 200 Verbraucher-Insolvenzen auf den Weg gebracht. In über 550 Fällen konnte eine Einigung zwischen Gläubigern und Schuldnern erzielt werden. 

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