
Ein wirksamer Schutz sind Elektrozäune, die der Wolf nicht untergraben kann. Die Installation ist aber oft aufwendig und teuer. Es sei eine große Zusatzbelastung für die Schäfer, sagt Ulf Helming, Wolfsbeauftragter vom Schafzuchtverband NRW. Das Land fördert in Wolfsgebieten und Pufferzonen zwar Elektrozäune zu 100 Prozent - dabei aber nur das Material. Die Kosten für das Aufstellen des Zauns müssen die Schäfer selber tragen. Das müsse sich dringend ändern, sagte Helming. Gerade im Bergischen sei das gleichmäßige Aufstellen von Zäunen durch Hügel, Hänge und Gräben schwierig - oft muss da auch ein Bagger her, damit der Schutz vor dem Wolf auch wirksam ist.
Anfang Oktober war in Engelskirchen zwei mal ein Wolf von einer Kamera erfasst worden. Um ein Wolfsgebiet handelt es sich im Oberbergischen aber noch nicht.