Schwarzgeld beschäftigt das Gummersbacher Amtsgericht

Ein 35-jähriger Mann aus Nümbrecht soll fünf Jahre lang in einem Engelskirchener Unternehmen Mitarbeiter mit Schwarzgeld bezahlt haben. Er und ein mutmaßlicher Gehilfe müssen sich am Donnerstag vor dem Amtsgericht Gummersbach verantworten

Zwischen 2011 und 2016 soll der Nümbrechter mehrere Arbeitnehmer beschäftigt haben, ohne sie ordnungsgemäß anzumelden. Sozialabgaben und Löhne sollen nicht bezahlt worden sein.Für die Abwicklung der Schwarzgelder sind laut Anklage Scheinfirmen und fingierte Rechnungen genutzt worden, um die Auszahlung in der Buchhaltung zu rechtfertigen. Insgesamt geht es laut einer Gerichtssprecherin um über 60.000 Arbeitsstunden, die nicht ordnungsgemäß angemeldet worden sein sollen.

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