
Das Land hat daher beschlossen, dass für die Jagd auch Nachtsichtgeräte eingesetzt werden dürfen. Erlaubt sind dabei aber nur bestimmte Geräte: Aus Sicherheitsgründen nur Restlichtverstärker, keine Wärmebildkameras. Das hat damit zu tun, dass bei Restlichtverstärkern auch noch Äste sichtbar bleiben, die die Kugel ablenken könnten. Das hat uns Andreas Heider, Hegeringleiter aus Overath erklärt.
Mit den herkömmlichen Jagdstrategien kommen die Jäger nicht mehr weit, so Heider. Die Wildschweine hätten genug Nahrung und ließen sich mit Futter nicht mehr anlocken, sagt er. Die technische Aufrüstung sei auch nur durch die drohende Seuche gerechtfertigt; Jäger sind dazu verpflichtet, die Bestände zu regulieren.
Keine Angst vor den Jägern müssen Hirsche und Rehe haben. Hier hat mit dieser Woche die Schonzeit begonnen.