Sebastian Poullie als Post-Corona-Party-Pionier unterwegs

Nach Sebastians erstem Post-Corona-Party-Highlight war zwar nicht der Corona-Test positiv, die Stimmung dafür aber umso mehr!

Hallo, mein Name ist Sebastian und ich war feiern. Ich gebe zu, es hat ein bisschen was von Outing, denn es fühlt sich ja doch irgendwie noch ziemlich verboten an, wieder in einem Club Party zu machen. Aber ich war nicht auf irgendeinem illegalen Rave in einem Overather Brückenpfeiler, sondern ganz legal in einer Kneipe mit 2G-Zulassung mitten in der schillernden Partymetropole Leverkusen. Und mein Gott, tat das gut! Ja, die ersten Momente in der dichten Menschenmenge waren richtig befremdlich, aber als ich die Ängste erfolgreich weggetrunken hatte, war es, als würde das enge Korsett von zwei Jahren Corona plötzlich mit einem Mal weggesprengt werden. Schulter an Schulter tanzen mit einem Haufen wildfremder Menschen, gemeinsam anstoßen, sich zu "En unserem Veedel" in den Armen liegen, nah, betrunken, laut, alle Frequenzen des Lebens voll auf Anschlag gedreht, Energie, Eskalation, dampfende Dorf-Erotik und ein T-Shirt, das am Ende des Abends nicht nur nach dem eigenen Schweiß gerochen hat. Und dazu diese wunderbar verrückten Highlight-Momente, die wirklich nur auf Parties passieren, zum Beispiel die Begegnung mit Calvin Klein. Er hieß wirklich so, er hat mir seinen Personalausweis gezeigt. Ich habe leider versäumt, ihn nach seiner liebsten Klamottenmarke zu fragen. Am Ende der Nacht dann ein völlig verduselter Nach-Hause-Weg, meine Freundin und ich sind liebestrunken durch die Nacht gewankt, noch völlig euphorisiert vom Gefühl der Party. Ich muss nicht erwähnen, wie schmerzhaft am nächsten Morgen die Reue des gepflegten Ü30-Katers war, aber verdammt nochmal, das war es wert! Und falls jemand fragt: Positiv war danach nur die Stimmung, der Corona-Test nicht.