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Sebastian Poullie ist noch immer müde und muss nachschlafen.
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Sebastian Poullie ist noch immer müde und muss nachschlafen.

Zum 25. Radio Berg-Sender-Geburtstag hat Sebastian Poullie 25 Stunden durchmoderiert und somit kein Bett gesehen. Dieser Moderations-Marathon hat seltsame Blüten getrieben.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.10.2020 14:55

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Ich habe immer noch nicht genug nachgeschlafen. 25 Stunden am Stück wach, 25 Stunden am Stück durchmoderiert zum 25. Sendergeburtstag, das haben die allerliebste Kollegin Sabrina Droste und ich hinter uns gebracht. Und es war wunderschön. Und schrecklich schlimm. Highlight: Fantastisches Essen, die 25-Stunden-Speisung inklusive gutem Frühstück, Mittagspizza, dreistöckiger Torte und abendlichem Pfannkuchen-Schnitzel – also einem Schnitzel AUF einem Pfannkuchen - einfach für alle, die sagen, „Mensch, ich hätte gerne noch einen Pfannkuchen unter meinem Schnitzel.“ Weiteres Highlight: Die mir persönlich vielleicht liebste Radiomoderation aller Zeiten, um 00:40 Uhr, als Sabrina und ich nach müde schon blöd waren: Wir haben anderthalb Minuten Püpse abgespielt. Einfach weil wir es konnten. Und wir konnten nicht mehr. Selten so lang und hysterisch gelacht. Der Pups ist für mich ja die Wurzel des Humors. Vielleicht das erste, über das jemals ein Mensch gelacht hat. Und um 00:40 Uhr nachts, nach bis zu dem Zeitpunkt fast 19 Stunden Dauermoderation waren wir niveaumäßig eben wieder in der Steinzeit angekommen. Lowlight: Die letzten fünf Stunden. Ich wusste nicht, dass ich so viel Menschenhass in mir habe, aber der Schlafentzug hat mir gezeigt: Mein Innerstes ist ein ganz schön böser, wütender Kobold. Der Kollege, der ab 4 Uhr nachts alle zwanzig Minuten reinkam, um ein lautes „HEY PARTYPEOPLE!“ in unsere durchgeknitterten Gesichter zu rufen, hätte als Kopf auf einem Spieß enden können. Gottseidank hatten wir keine Spieße da. Deshalb bin ich jetzt auch noch ein freier, wenn auch müder Mann.  

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