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Sebastian Poullie und der Bergische "F(r)ank"
Radio Berg
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Sebastian Poullie und der Bergische "F(r)ank"

Schon fünf Bergische Songs hat Frühmoderator Sebastian Poullie für die Radio Berg-Hörer komponiert. Und alle drehen sich um das eine: das bergische Lebensgefühl....

Veröffentlicht: Dienstag, 16.11.2021 14:00

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Ja, ist gut, Köln, Du bes die Stadt, wo en unserm Veedel dat Trömmelsche jeht, bis wirklich alle wissen, wie viele eigene Songs du hast. Das Bergische hat gefühlt fünf: Das bergische Heimatlied, und die anderen vier hab ich geschrieben. Der neue fünfte ist jetzt frisch raus: „Bergischer Funk“ (nicht wie der Rundfunk, sondern wie „Fank“, als hätte jemand beim Versuch versagt, „Frank“ zu schreiben). In den letzten Songs hatte ich immer gerne versucht, möglichst viele bergische Städte und Gemeinden unterzubringen, aber nachdem ich irgendwann alle Reime von „Morsbach“ auf „Mordskrach“, bis „Liegst Du nachts vor Kummer wach“ auf „Gummersbach“ durchhatte (danke übrigens, Wiehl, dass Du so einsilbig bist), bin ich zu einer anderen Text-Philosophie übergegangen: Das bergische Lebensgefühl wiederzugeben. Stellt sich die große philosophische Frage: Bergisches Lebensgefühl - wat is dat? Ich glaube, da ist vor allem ganz viel Dorfkindseele drin, Naturverbundenheit, manchmal zwei Promille auf dem Scheunenfest, aber auch so viel mehr Weltoffenheit und Coolness, als uns der Ehrenfelder zugestehen will. Das wollte ich auch im Song abbilden, und habe deshalb diesmal auf Bläser, Glocken und alles was nach Wäldern klingt, verzichtet, und auf einen modernen Retro-Funk-Sound gesetzt. „Retro, jaja, noch in den Siebzigern hängengeblieben - so ist das bergische Land!“, ruft da der Ehrenfelder knöchelfrei unter seinem absurd dünnen Schnurrbart heraus. Aber wir hören ihn schon gar nicht mehr, weil wir dabei sind, zum Song zu tanzen. Vielleicht. Hoffentlich. Ich freue mich wirklich, wenn ihr reinhört. Den Song gibt’s gratis zum Runterladen auf radioberg.de.






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