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Sebastian Poullie war beim Griechen des Grauens
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Radio Berg
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Sebastian Poullie war beim Griechen des Grauens

Morgenmoderator Sebastian Poullie und seine Freundin waren "fein und edel" essen. Seite Freundin hatte zum Geburtstag eingeladen. Leider ohne vorher die Preise zu checken, so dass sie diese Einladung fast in den Ruin getrieben hätte.

Veröffentlicht: Dienstag, 25.02.2020 12:04

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Schon das Vorspeisenplatten-Drama hätten wir als dunkles Omen deuten sollen. Meine Freundin hatte vorher auf der Internetseite des Restaurants gelesen: „Eine Vorspeise: 4,70 Euro“. Das ist aber günstig, dachte sie, und bestellte beim Kellner direkt zwei. VorspeisenPLATTEN allerdings, nicht Vorspeisen, das hatte sie übersehen. Nicht viel später mussten wir dann mit Entsetzen feststellen, dass wir soeben Vorspeisen im Wert von 50 Euro verputzt hatten. Und das war erst der Beginn unserer Reise in den Ruin. - Spulen wir zurück zum Anfang: Meine Freundin wollte Geburtstag feiern, nahe ihrer alten Heimat, in Frankfurt. Da waren wir einmal in eben jenes Restaurant eingeladen worden – komplett eingeladen, deshalb wollte sich meine Freundin jetzt revanchieren und ihren Gästen dort ebenfalls alles ausgeben. Allerdings hatte ihre Recherche bei der Vorspeise geendet, und so lasen wir erst vor Ort in der Karte: 0,5 Liter Wasser: 4,60 €. 0,3 Liter Cola/Pils: 4,90 €. Eine Flasche Dom Perignon rosé Vintage Magnum: 1490 €. - Irgendwann wurde ich schrecklich durstig. Das Essen war scharf, der Laden irre heiß, wir schwitzten. Aber ich konnte nicht noch ein 5-€-Wasser bestellen, also ging ich zur Toilette, wartete, bis ich alleine war, und trank dann heimlich aus dem Hahn. Ich war tief gesunken. - Nach zwei Stunden kam einer der Kellner dann endlich auf die Idee, wegen der Hitze die Klimaanlage anzustellen. Allerdings direkt auf Modus Polarsturm. Also saßen wir verschwitzt im Eiswind. Das Ende vom Lied: An jenem Abend nahmen wir alle eine fette Erkältung mit nach Hause. Was wir insgesamt bezahlt haben, schäme ich mich, zu sagen. Nur soviel: Die Erkältung war komplett gratis.    

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