
Selbstbestimmungsgesetz: Bisher nur wenige Anmeldungen
Für alle trans- oder intergeschlechtlichen sowie nicht-binären Menschen auch im Bergischen ist der 1. November ein großer Tag: Dann dürfen sie – wenn sie volljährig sind – selbst entscheiden, wie sie im Personenstands-Register geführt werden. Heißt: Sie können ihr Geschlecht und ihren Vornamen ändern lassen. Schon seit dem 1. August sind Anmeldungen dafür möglich. Bisher ist die Nachfrage bei uns aber eher gering.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.10.2024 07:36
Die meisten Anmeldungen hat es bisher in Bergisch Gladbach gegeben: 30 Stück sind bisher beim Standesamt gelandet. Rechnet man das auf die Einwohnerzahl herunter, sind das gerade einmal knapp 0,03 Prozent. Aber: Auch in einer bunten Großstadt wie Köln ist der Wert bei 360 Anmeldungen nicht viel höher.
In den meisten bergischen Kommunen bewegt sich die Zahl der Anmeldungen im einstelligen Bereich: So wollen in Overath und Wermelskirchen jeweils sieben Menschen ihren Eintrag ändern lassen – in Rösrath, Odenthal und Gummersbach sind es fünf. In Kürten liegt noch keine Anmeldung vor.