Sicherheits-Konzept Kölner Karneval vorgestellt
Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 15:43
Stadt, Feuerwehr und Polizei in Köln bereiten sich seit Monaten auf den Straßen-Karneval vor. Am Vormittag haben sie ihr Sicherheits-Konzept vorgestellt. An den Karnevals-Tagen setzt die Kölner Polizei bis 1.500 zusätzliche Polizisten ein.

„Wir schicken an den Tagen alles raus, was gesund ist“, sagte Polizei-Einsatzleiter Martin Lotz. Denn die Sicherheitslage sei weiter angespannt, auch wenn es keine konkreten Hinweise gäbe:
"Abstrakt hohe Gefährdung" nennen wir das. Und das ist immer wieder eine Herausforderung für uns zu beurteilen: müssen wir mehr machen, müssen wir etwas anders machen, was können wir tun? Und dieser Frage haben wir uns gestellt. Das ist im Vorfeld intensiv betrachtet worden und wir werden mit unseren Konzepten darauf reagieren.
Außerdem werden an strategischen Stellen wieder Überfahr-Sperren aufgestellt. Das kennen wir leider seit Jahren. Im Konzept der Stadt gibt es aber auch ein paar Premieren. Nach dem Chaos rund um den Chlodwigplatz soll es diesmal dort mehr Müllcontainer und mehr WC-Anlagen geben. Und die Gleise der KVB werden mit Gittern, Sperren und Aufsichtspersonal der KVB besser gesichert, so die Stadt. Im Kwartier Latäng wird es diesmal drei Ein- und Ausgänge für die Feiernden geben. Neu ist der Eingang an der Ecke Barbarossaplatz und Kyffhäuser. Und auch neu: Der Ring wird vom Barbarossaplatz Richtung Beethovenstraße nicht mehr für Autos gesperrt. Die Gegenrichtung schon.