Silent Rider kritisiert Verkehrsminister Scheuer

Härtere Strafen für unerlaubtes Tunen und eine Begrenzung der Geräuschemmission von neu zugelassenen Motorrädern. Das sind laut der Bundesweiten Initiative „Silent Rider“ die sich gegen unnötigen Motorradlärm einsetzt, sinnvolle Maßnahmen. Die Initiative hat jetzt scharfe Kritik an Bundesverkehrsminister Scheuer geäußert.

Bereits im Mai hatte der Bundesrat Empfehlungen für die Realisierung diverser Maßnahmen ausgesprochen. Darunter auch ein mögliches Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen. Zum Ärger der Motorradfahrer – die hatten daraufhin vielerorts demonstriert. Scheuer hatte danach angekündigt, ALLE Maßnahmen nicht umsetzen zu wollen. Das sei kaum zu glauben, so die Initiative Silent Rider, zu der auch Wermelskirchen gehört. Er ignoriere damit völlig die Beschlüsse der Länderkammer und damit der 16 Bundesländer. Ein Fahrverbot habe die Initiative nicht gefordert - die übrigen Maßnahmen müssten dagegen umgesetzt werden – im Interesse vieler lärmgeplagter Menschen, die an beliebten Motorradrouten leben.

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