
Der ÖPNV müsse so reizvoll gestaltet werden, dass die Menschen gerne das Auto stehen lassen und alternativ mit Bus, Bahn und per Rad reisen. Wenn Tickets immer teurer werden, fehlt dem Gelegenheitskunden der Anreiz dauerhaft auf den ÖPNV umzusteigen. Folglich hat die SPD den VRS aufgefordert, in den nächsten drei Jahren die Ticketpreise nicht zu erhöhen.
Mögliche Kostensteigerungen könnten durch staatliche Zuschüsse gedeckt werden. Die SPD will sich deshalb bis auf Kommunalebene für ein neues Finanzierungsystem einsetzen. Daneben bleibt es bei schon bekannten Forderungen: Der öffentliche Verkehr müsse modernisiert und ausgebaut werden, Kinder und Jugendliche sollen kostenlos reisen und Flat Fair Produkte - also unter anderem Jobticket und Azubiticket, sollen vom VRS ausgeweitet werden.
Die SPD Mittelrhein will sich nach eigenen Angaben auf allen Ebenen für eine Mobilitätswende einsetzen.