
Speicherung von potentiellen Gefährdern in Köln
Nach dem gewaltsamen Tod eines städtischen Mitarbeiters bei einem dienstlichen Hausbesuch Ende letzten Jahres hat die Stadt Köln jetzt reagiert. Ab sofort speichert sie Bürger, die gegenüber Mitarbeitern der Stadt oder städtischen Einsatzkräften übergriffig oder gewalttätg geworden sind.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2020 10:55
So sollen Feuerwehr, Rettungsdienste und Mitarbeiter der Stadt sich besser auf die Besuche vorbereiten können. Vor allem für Vollstreckungsbeamte soll der Dienst dadurch sicherer werden. Registriert werden Bürger, die gegenüber Rettungskräften oder städtischen Mitarbeitern durch Bedrohungen, Nötigungen, Handgreiflichkeiten oder Sachbeschädigung aufgefallen sind. Die Stadt Köln verspricht, dass der Datenschutz eingehalten wird.