Spritpreise so hoch wie lange nicht mehr - so könnt ihr sparen

Die CO2-Steuer treibt die Benzinpreise so hoch, wie seit langem nicht mehr. Die hohen Benzinpreise sollen das Klima schützen, sorgen aber auch für Wut bei Autofahrer*innen - weil oft Alternativen fehlen.

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Deutschland will klimafreundlicher werden: deswegen wird seit Januar 2021 der Ausstoß von Kohlendioxid mit einem höhere Preis belegt. Dadurch - und z.B. den Wegfall der gesenkten Mehrwertsteuer und höheren Rohölpreisen - wird der Sprit teurer. So soll der Umstieg auf Alternativen ohne fossilen Brennstoff attraktiver werden.

Das funktioniert teilweise. Einige Menschen im Bergischen ersetzen schon etwas länger das Auto durch das E-Bike oder fahren statt mit einem Benziner mit einem E- Auto. Allerdings ist der Umstieg für Menschen wie Maik aus Bergisch Gladbach keine Lösung. Er ist selbstständiger Installateur und fährt einen Diesel- Firmenwagen:

Weil der Diesel auch noch immer derjenige ist, der auch Anhänger ziehen darf und ich so auch nicht immer auf den Akkustand gucken muss, ist ein E- Auto für uns total unrentabel.

Andere, wie Antonio aus Bergisch Gladbach fahren ein Hybrid-Auto, was sowohl mit Benzin, als auch mit Strom fahren kann. Die Option nur mit Strom zu fahren nutzt er allerdings nicht. Dafür gibt es zu wenig Lademöglichkeiten, findet er - und hofft, dass es in Zukunft einfacher wird, komplett elektrisch zu fahren - wenn die Infrastruktur besser wird. Bis jetzt gibt es im Bergischen rund 40 Ladestationen für Elektroautos.

Dass die Spritpreise langfristig wieder sinken ist übrigens unwahrscheinlich - bereits beschlossen ist, dass der CO2-Preis bis 2025 weiter steigt.

Günstig tanken: ADAC gibt Tipps

Im August mussten Autofahrer*innen laut ADAC im Schnitt 155,7 Cent pro Liter Super E10 zahlen, für Diesel 138,6 Cent/Liter. Das liegt noch unter dem bisher teuersten Tankmonat, den September 2012. Damals kostete der Liter Super E10 im Schnitt 160,2 Cent pro Liter, für Diesel 150,7 Cent.

Sparen könnt ihr laut ADAC so am besten:

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