
Stadt Wermelskirchen kann Rhombus-Gelände nicht kaufen
Es ist für die Stadt Wermelskirchen eine böse Überraschung: sie kann das seit langem brachliegende Rhombus-Gelände doch nicht kaufen. Die Eigentümer-Gemeinschaft hat nach langen Verhandlungen den Verkauf abgelehnt. Sie möchte das drei Hektar große Areal an der B51 in unmittelbarer City-Nähe selbst vermarkten. Und das, obwohl laut vorliegenden Gutachten eine privatwirtschaftliche Vermarktung so gut wie keine Aussicht auf Wirtschaftlichkeit hat, heißt es von der Stadt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2020 04:45
Sie hatte Förderzusagen aus verschiedenen Töpfen praktisch vorliegen, so Bürgermeister Rainer Bleek. Die Stadt hatte ein Innovationsquartier angedacht, mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und Bildung. Der Kaufpreis habe bei der Entscheidung keine Rolle gespielt, so Bleek weiter. Wie es auf der Fläche weitergeht, ist nun wieder völlig offen.