
Statistik: Zahl der Unfälle gestiegen - insgesamt zwölf Tote
Im letzten Jahr hat es auf den Bergischen Straßen mehr Unfälle gegeben als noch 2024. Insgesamt hat die Polizei fast 16.200 Unfälle gezählt – im Vorjahr waren es fast 460 weniger. Das zeigen die aktuellen Verkehrsunfall-Statistiken für Rhein-Berg und Oberberg, die die Polizei am Mittwoch vorgestellt hat.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 13:34
Mit fast 2.000 hat sich die Zahl der Verletzten dabei kaum verändert. Auch wenn ihre Zahl in Oberberg gestiegen ist, gibt es dort auch positive Entwicklungen, sagt Landrat Klaus Grootens:
Erfreulicherweise ist die Zahl der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Menschen im Oberbergischen Kreis jetzt zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Das ist eine positive Entwicklung. Gleichwohl insgesamt - wie auch landesweit - ist die Zahl der Verkehrsunfälle gestiegen. Das gilt auch für die Zahl der Verletzten. Trotzdem, man muss sich immer auch in den Vergleich setzen: Im Landesvergleich ist die Wahrscheinlichkeit im Oberbergischen Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden und verletzt zu sein relativ gering. Und das ist natürlich auch eine Tatsache, über die wir ganz froh sind.
Insgesamt sind auf Oberbergs Straßen im letzten Jahr fünf Menschen ums Leben gekommen. Im Rheinisch-Bergischen waren es sieben – und damit drei mehr als im Vorjahr. Allein bei einem Unfall auf der Kürtener Dürschtalstraße sind im August vier junge Menschen im Alter zwischen 14 und 19 gestorben.
Außerdem war die Zahl der verunglückten – also bei Unfällen verletzten oder getöteten – Jugendlichen dort so hoch wie seit 2010 nicht.
Zu den häufigsten Unfall-Ursachen gehören weiterhin zu hohe Geschwindigkeit und die Missachtung von Vorfahrt – auch der Einfluss von Drogen und Alkohol spielt immer wieder eine Rolle.