
Auch die 200 Mitarbeiter des Rollenherstellers sind diese Woche über das Ende des Verfahrens informiert worden. Das erarbeitete Sanierungskonzept trägt bereits Früchte, heißt es aus Wermelskirchen: Das Kundeninteresse sei groß, die Auftragslage gut. Steinco wird sich in Zukunft auf seine Kernsparte Rollen und Räder für die Medizintechnik und Schnellverschlusskupplungen konzentrieren. Das spart Aufwand und Geld, sagt das Unternehmen. Umsatz und Ergebnis würden bereits jetzt über dem aktuell anvisierten Ziel liegen. Rund 50 Arbeitsplätze waren durch die Schließung der Dreherei weggefallen – ein Großteil der Mitarbeiter war in eine Transfergesellschaft gewechselt. Im August letzten Jahres hatte sich Steinco wegen drastischer Verluste für die Sanierung in Eigenverwaltung entschieden.