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Stellenabbau bei Ford - Fassungslosigkeit und Widerstand
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Stellenabbau bei Ford - Fassungslosigkeit und Widerstand

Der geplante massive Stellenabbau beim Autobauer Ford in Köln löst bei den Betroffenen Existenzängste und bei Stadt und Politik Solidaritätsbekundungen aus. Am Donnerstagvormittag treffen die Führung von Ford und der Betriebsrat das erste Mal aufeinander, um die Abbaupläne zu besprechen. 2900 Stellen sollen bis Ende 2027 in Köln wegfallen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.11.2024 05:35

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Dabei war erst im vergangenen Jahr bei Ford eine Vereinbarung unterschrieben worden, wonach bis 2032 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden soll. David Lüdke von der IG Metall ist entsprechend fassungslos und kündigte Widerstand an.

Ford hatte am Mittwochnachmittag den massiven Stellenabbau unter anderem mit der schleppenden Nachfrage nach den E-Modellen von Ford begründet.


Kölns Oberbürgermeisterin Reker sagte in einer ersten Reaktion: „Die Nachricht, dass Ford in Köln mehrere tausend Arbeitsplätze abbauen will, ist schwer zu ertragen und betrübt mich sehr. Die Kölner Fordlerinnen und Fordler, die oftmals seit vielen Jahren hart und verlässlich für das Unternehmen arbeiten, sind Leidtragende des Strukturwandels in der Automobilindustrie." Reker fordert die Bundesregierung auf, schnell Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die Automobilindustrie in Deutschland den Wandel zum Elektroantrieb schafft. Die Stadt Köln werde "weiterhin jede Möglichkeit nutzen, das Unternehmen, das seit Jahrzehnten so eng mit Köln verbunden ist, und die Beschäftigten zu unterstützen".

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